 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |  |  |  |  |  |  |  |  | GRÜEZI |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Sie interessieren sich also für meine Vergangenheit. Dann sind Sie ein neugieriger Mensch. Das freut mich für Sie, denn neugierige Menschen leben länger. Aber ob ich Ihnen wirklich alles erzählen soll? Ein bisschen Geheimnis darf doch noch bleiben, oder?
Als erstes können Sie meine Kurzbiografie lesen. Wenn Sie aber mehr erfahren wollen, dann lesen Sie besser gleich den etwas ausführlicheren Lebenslauf.
Viel Vergnügen!
Emil Steinberger |  |  |  |  |  |  |
|
 | |  |  |  |  |  |  |  | KURZBIOGRAFIE |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Geboren wurde ich l933 in Luzern. Im ersten Beruf war ich Postbeamter. Mit 27 begann ich eine fünfjährige Ausbildung zum Grafiker an der Schule für Gestaltung in Luzern.
l967 gründete ich zusammen mit meiner ersten Frau, Maya, das Luzerner Kleintheater. Dann erhielt ich das Angebot ein Kino zu führen und baute gleich noch ein Atelier-Kino für Studio-Filme.
Seit meinem 20. Lebensjahr stand ich als Hobby-Kabarettist auf der Bühne. Zunächst in Ensembles, später dann solo mit "Emil und die 40 Räuber", "Emil's Neid-Club" und "Onkel Emil's Hütte".
Mit den Programmen "Geschichten, die das Leben schrieb" und "E wie Emil" gelang mir l970 der Durchbruch in der Schweiz und später auch in Deutschland und Österreich.
Ab l983 spielte ich meine Programme in der Französischen Schweiz auch auf Französisch.
l977 war ich neun Monate lang als EMIL mit dem Schweizer National-Circus KNIE unterwegs.
l978 spielte ich eine der Hauptrollen im Film "Die Schweizermacher" und danach noch in ein paar weiteren Filmen.
l980 war ich Geburtshelfer beim Circus Roncalli in Köln.
Und l987 stoppte ich meine Karriere als EMIL.
Anschliessend kreierte ich eine ganze Menge Werbespots, z.B. für "Melitta".
l993 verliess ich die Schweiz und siedelte mich als Mister Nobody in New York an.
l999 heiratete ich in New York meine zweite Frau, Niccel, und kehrte mit ihr in die Schweiz zurück.
Im Jahr 2000 gründeten wir die Edition E, um unsere Bücher und DVDs im eigenen Verlag herauszugeben.
Seit l999 stehe ich wieder auf der Bühne, aber diesmal mit meinem Programm "Drei Engel!" (bisheriger Titel: "Eine kabarettistische Lesung"), mit der ich in der Schweiz, in Deutschland und Österreich gastiere.
Im November/Dezember 2006 fand im „Haus der Kunst St.
Josef“ in Solothurn die Ausstellung „Wochenblätter“ statt, bei der
meine Frau Niccel und ich unsere gemeinsam gestalteten Blätter
zeigten sowie weitere Werke.
Im Jahr 2008 wurden unsere "Wochenblätter" in den drei deutschen Städten Fellbach/Stuttgart, Lauchheim und Göttingen ausgestellt.
2008 durfte ich mehrere TV- und Radio-Werbespots für das Schweizer Erfrischungsgetränk Rivella schreiben und diese gleich selber spielen und sprechen. Mit diesen Spots will man Rivella jetzt auch in Deutschland bekannt machen.
Genügt Ihnen das noch nicht? Ja, dann müssen Sie sich doch etwas mehr Zeit nehmen und meinen ausführlicheren Lebenslauf lesen. |  |  |  |  |  |  |
|
 |  | |
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Kindheit und Familie |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Da ich unbedingt im Steinbock geboren werden wollte, kam ich 1933 am 6. Januar, punkt 23 Uhr in Luzern zur Welt. Zur Familie Steinberger gehörten bereits, nebst Vater Rudolf und Mutter Creszentia, meine Schwester Hanny und mein Bruder Ruedi.
In unserer Familie wurde sehr viel gelacht. Höhepunkt der Freude war jeweils die Weihnachtsbescherung, bei der alle mit ideenreichen Geschenkverpackungen und Inhalten brillierten. Es waren immer frohe Weihnachten im wahrsten Sinn des Wortes.
So schnell wie möglich ging ich zur Schule, und blieb dort bis ich l8 Jahre alt war. Natürlich war ich schon damals der Pausenclown. Es gab Lehrer, die über meine Spässe mitlachten und andere, die mich für meine komischen Einlagen mit Nachsitzen bestraften, auch wenn ich nur versucht hatte, das verspätete Eintreffen des Lehrers mit meiner komischen Nummer zu überbrücken.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Post und Grafikausbildung |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Dann kam der verrückte Entscheid, Postbeamter zu werden. 3000 Poststellen - damals noch ohne Postleitzahlen - musste ich auswendig lernen und genau orten können. Ich spürte aber schon bald, dass ich hinter dem Postschalter keine Karriere machen würde. Trotz grösster Konzentrationsbemühungen unterliefen mir beim Schalterdienst immer wieder Tippfehler an der Rechenmaschine, was jeweils lästige Überstunden zur Folge hatte.
Nach neun Jahren Schalterdienst, 1960, gab es das grosse Staunen bei der Post. "Emil Steinberger hat gekündigt!" Das darf doch nicht wahr sein! Eine Beamtenstelle kann man doch nicht einfach so wegwerfen! Die Kriegsjahre wirkten immer noch in den Köpfen der Menschen nach.
Aber nichts konnte mich mehr zurückhalten, denn ich wusste jetzt ganz genau, was ich wollte. Während fünf Jahren besuchte ich, mit dem Berufsziel Grafiker, die Schule für Gestaltung in Luzern. In dieser Ausbildungszeit lebte ich immer noch bei meinen Eltern und verdiente mir den Lebensunterhalt mit vielen kleinen grafischen Aufträgen. Nach Beendigung der Ausbildung öffnete ich sofort mein eigenes Grafikatelier mit einem Mitarbeiter.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Ensemble und Solo |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Bereits während meiner Postzeit hatte ich in einer Theatergruppe mitgespielt. Wobei Rollen als Jugendlicher Liebhaber nicht gerade meine Spezialität waren, wusste ich doch mit 19 Jahren noch nicht, wie man bei einer Verlobung seine Geliebte im Arm zu halten hat.
Als ich später in den Amateur-Cabaret-Ensembles "Güggürügüü" und "Cabaradiesli" spielte, war ich schon eher in meinem Element. Doch die Ensembles lösten sich aus beruflichen Gründen wieder auf und so entschied ich, ein Soloprogramm zu machen.
Es bedurfte gar keiner langen Überlegungen, meine Programme mit meinem Vornamen "Emil" zu betiteln, denn ich war von Anfang an fest davon überzeugt, dass dieser Name genau das Richtige für komische Charaktere ist. Mein Schulkollege Armin Beeler schrieb dann die Texte zu "Emil und die 40 Räuber", "Emils Neid-Club" und zu "Onkel Emils Hütte", drei Programmen mit mehrheitlich lokalpolitischen Nummern. Ich spielte damals im Speisesaal des "Hotel des Balances" in Luzern. Hans Müller und Robi Isenegger überbrückten am Klavier jeweils die Zeit meiner Kostümwechsel mit Musik. Zwei Monate lang war jeden Tag "Ausverkauft". Zu einer Premiere luden wir dann einmal lauter Männer mit dem Namen Emil ein, natürlich in Begleitung ihrer Gattinnen.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Radio |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | 1955 besuchte ich in Konolfingen einen Theater-Regie-Kurs. Leiter war Hans Rudolf Hubler von Radio Bern. Einige Zeit nach diesem Kurs rief mich Radio Bern an und fragte, ob ich eine Rätselsendung moderieren wolle. Etwas später bekam ich auch noch den Auftrag, einen Radio-Unterhaltungsabend aus Düdingen zu moderieren. "Häpperebrie und Pfaffiole" war der Titel dieses volkstümlichen Abends mit Emil als Conférencier. Die Kritik in der Zeitung "DIE TAT" empfand ich als vernichtend.
In der Radiosendung "Wunschkonzert" wünschten sich Radiohörer später immer und immer wieder meine Nummer "Der Telegrafenbeamte". Diese Nummer ist ganze 12 Minuten lang. Ein Horror für jede Sendeleitung. Etwas später atmeten die Radiomacher erleichtert auf, weil nun öfters die kürzere Nummer "Die Polizeihauptwache" gewünscht wurde.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Kleintheater |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Später suchte ich in Luzern nach einem Lokal für Bühnenkünstler, die bisher, mangels geeigneter Bühne, fast nie in Luzern gastiert hatten. Ich fand ein Tele-Café mit 200 Sitzplätzen und einer Musterküche. Dort wurden Köche bei der Arbeit gefilmt und ihre Künste via Leinwand ins Café übertragen, wo Frauen alles aufmerksam beobachteten und gleichzeitig degustieren konnten. Das Tele-Café hatte nicht den gewünschten Erfolg gebracht und so konnte ich ab 1965 in diesem Lokal meinen Traum vom Luzerner Kleintheater am Bundesplatz sukzessive realisieren.
Meine erste Frau Maya und ich leiteten und programmierten das Kleintheater während mehr als zehn Jahren gratis. Es gab Jazz, Komödien, Kabarett, Musik, Komik, Tanz - die ganze Bandbreite der Kleinkunst war zu sehen. Auch international bekannte Künstler holten wir in diesen Jahren nach Luzern. Charlie Rivel, Zarah Leander, Tilla Durieux, Georg Kreisler, Mal Waldron, das Theater am Geländer/Prag, die Mimengruppe Ladislav Fialka aus Prag, Gert Fröbe, Hana Hegerovà, die Gruppe Insterburg & Co., Django Reinhart, Didi Hallervorden, Hans Dieter Hüsch, um nur ein paar klingende Namen dieser ausländischen Grössen zu nennen.
Der Zeitaufwand für das Theater wurde immer grösser, worunter meine Grafikertätigkeit litt, sodass ich immer seltener Rechnungen an Kunden verschicken konnte. Aber verhungert sind Maya und ich trotzdem nicht.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Solokarriere |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Die ersten Erfolge als Solo-Cabaretist trieben mich zu weiteren Taten. l969 startete ich im Kleintheater am Bundesplatz mit "Geschichten, die das Leben schrieb", einem Programm, bei dem Franz Hohler Pate gestanden hatte. Er war es, der mich dazu animiert hatte, meine Nummern nur noch selbst zu schreiben, und zwar losgelöst von lokalpolitischen Themen. Er machte mir Mut und half mir dabei, aus improvisierten Texten Nummern zu formen.
Die Presse betitelte dieses Programm als naiv, banal und primitiv. Damals wussten die Journalisten natürlich noch nicht, dass meine Programme immer erst nach ca. 20 Vorstellungen den richtigen Schliff bekommen hatten. Ich zeichnete jede Vorstellung auf Tonband auf und korrigierte tagsüber die schwachen Szenen, strich jedes unnötige Wort heraus und ergänzte das Programm mit neuen Gags, die aus improvisierten Momenten heraus entstanden waren, bis ich die endgültige Form gefunden hatte. Dann veränderte ich aber praktisch nichts mehr daran und spielte so ein Programm drei bis sieben Jahre lang.
Schliesslich holte man mich von Luzern auf eine Zürcher Bühne und offerierte mir dort fünf Vorstellungen. Aufgrund des grossen Erfolgs spielte ich aber dann en suite vier Monate lang sieben Tage die Woche und samstags und sonntags sogar zweimal.
Von da an war ich in der ganzen Schweiz gefragt. 90 mal Luzern-Basel und zurück. Damals noch ohne Autobahn! 60 mal Bern hin und zurück. Da ich keinen Techniker benötigte, war ich meistens gleich selbst der Chauffeur. Einen Manager hatte ich für meine Auftritte auch nie. Auch die späteren Engagements in Deutschland fädelte ich alle selbst ein.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Kino |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Nun war ich Grafiker, Theaterleiter und Kabarettist gleichzeitig. Und jetzt kam auch noch das Angebot, die Direktion des Kino Moderne - damals bestes Kino auf dem Platz Luzern - zu übernehmen. Eine neue Herausforderung für mich. Ich hoffte, dass damit meine finanzielle Sicherheit gewährleistet sei und sagte zu. Die Kinobranche belächelte mich. Wie will ein ehemaliger Pöstler denn ein Kino führen?!
Drei Jahre später baute ich bereits ein zusätzliches Kino, das Atelier, für Studiofilme. Ich musste mir allerdings die Bewilligung dazu beim Eidgenössischen Bundesgericht erkämpfen.
Aus Vernunftgründen habe ich dann den Job als Grafiker und mein Werbeatelier aufgegeben, damit ich mich voll den Kinos und dem Kleintheater widmen konnte …
… und immer gegen Abend packte ich meine Siebensachen, um mit meinem EMIL-Programm in den Theatern der Schweiz aufzutreten. Nachts, nach der Vorstellung, fuhr ich jedesmal nach Luzern zurück, um anderntags wieder im Büro die Arbeit für die Kinos und das Theater zu erledigen. Es war eine etwas verrückte Zeit.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Ton- und Bildträger und Bücher |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Als der Berner Zytglogge Verlag mich 1971 anfragte, ob sie eine Schallplatte von meinem Programm "Geschichten, die das Leben schrieb" produzieren dürften, lachte ich und antwortete: "Da fehlt ja die Mimik, die so wichtig ist bei meinem Spiel. Aber wenn Ihr meint, dass das funktioniert, dann macht's!" Und wie es funktionierte! In wenigen Wochen wurden über 130.000 Exemplare verkauft und so ging es weiter. Bald darauf meldete sich auch der deutsche Markt.
Als ich vor fünf Jahren in Hamburg eine Signierstunde gab, hielt plötzlich jemand eine Schallplatte von mir in den Händen, die ich noch nie gesehen hatte. Es war eine Ausgabe, die ohne mein Wissen in der DDR gepresst und verkauft wurde.
Auch verschiedene Bücher über mich und meine Bühnen- und Circusprogramme sind erschienen (und leider bereits auch vergriffen). Mehr darüber unter der Rubrik Bücher.
Heute erscheinen alle EMIL-Produkte, wie CDs, DVDs und Bücher in unserem Verlag, der Edition E.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Fernsehen |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Als man beim Schweizer Fernsehen von meinen cabaretistischen Fähigkeiten hörte, wurde ich als Moderator für Kindersendungen eingesetzt. Ich gestaltete eigene Kindersendungen, in denen die Kinder improvisieren konnten.
Unter dem Titel "Drei Stühle" gab es von mir eine Vorabendsendung. Dies war ein von mir gestaltetes Quiz, bei dem weder Computer noch Leuchtschrifttafeln und teure Ausstattungen zum Einsatz kamen. Nur mit drei Stühlen ausgerüstet reisten wir von Ort zu Ort, wo ich dann mit drei Kandidaten während 30 Minuten spielte - nein, keine üblen Spiele, aber doch etwas ungewöhnliche. Es wurde eine Serie mit zehn solcher Sendungen.
Meine EMIL-Programme wurden vom Schweizer Fernsehen auch aufgezeichnet. Leider meistens nur 50 von 100 Minuten. Deshalb fehlen heute einige schöne Nummern in meinem Archiv.
|  |  |  |  |  |  |
|
 | |  |  |  |  |  |  |  | Film |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | l972 fassten Franz Hohler und ich den Entschluss fürs Deutsche und Schweizer Fernsehen einen Film mit dem Titel "Emil auf der Post" zu drehen. Wir zeigten darin die Geschichte eines kleinen Postbeamten; wie er lebt, wie er liebt und wie er denkt. Natürlich spielte ich den Postbeamten gleich selbst. Neben Milieuschilderungen gab es in diesem Film eine Reihe lustiger Schalterszenen.
Der 90-minütige Film wurde nach der ersten Ausstrahlung auf 45 Minuten zusammengeschnitten. Zuschauer hätten sich über die Szene der Verlobungsfeier aufgeregt und auch über die Härte, in der meine Film-Eltern dargestellt wurden.
Auf meinen DVDs kann man Ausschnitte aus diesem Film sehen: die Schalterszenen und den Postbeamten Emil mit seiner Freundin Mireille. Leider ist die ungekürzte Originalversion verschollen.
In folgenden Filmen habe ich auch mitgewirkt:- "Die Schweizermacher"
Ein Film über die Einbürgerung von Ausländern in der Schweiz. (Rolf Lyssy, l978) - "Kassettenliebe"
Ein Film über das Sich-Kennenlernen via Videokassetten. (Rolf Lyssy, l981) - "Kaiser und eine Nacht"
Ein Sonderling gerät in ein geheimnisvolles Milieu. (Markus Fischer, l985) - "Helden" von G.B. Shaw
Ein Fernsehfilm für DRS und ARD. Ich spielte den Hauptmann Blunschli. (Max Peter Amman, 1986) - "Sammy und Niklaus"
Zwei Lastwagenchauffeure, ein Romand und ein Deutschschweizer streiten sich um eine Frau. (TV 5) (Alain Bloch, l992) Eigentlich fühlte ich mich nie so richtig wohl bei der Filmarbeit. Mit Ausnahme des Films "Die Schweizermacher" , in dem ich einfach mich selbst spielen konnte.
Anfragen, ob ich in Filmen mitspielen würde, kommen immer noch viele, aber oft geht es wahrscheinlich nur darum, mit klingenden Namen die Zuschauer ins Kino zu locken. Man erscheint dann vielleicht 30 Sekunden lang im Film. Aber das entspricht nicht meiner Vorstellung von Filmrollen.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Deutschland ruft |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Das Süddeutsche Fernsehen Stuttgart sandte eines Tages zwei Spione, Herrn Friesch und Herrn Adelmann, nach Basel ins Theater Fauteuil, wo ich gerade gastierte. Sie konnten mich überzeugen, einen Kurzauftritt in hochdeutscher Sprache zu machen.
Nach diesem Kurzauftritt bei der ARD ging dann die grosse Nachfrage nach EMIL-Auftritten auch in Deutschland los. An Stelle von drei Monaten wünschte sich eine Theaterdirektion, dass ich doch gleich ein ganzes Jahr in Berlin bleiben solle. Die Nachfrage in Deutschland wurde so gross, dass ich schliesslich vor einem gewaltigen Berg stand, den ich nicht mehr bezwingen konnte.
Dazu muss ich noch sagen, dass es gar nicht so einfach war, meine Texte vom Schweizer Dialekt ins Hochdeutsche zu übertragen. Für uns Schweizer ist ja die hochdeutsche Sprache fast wie eine Fremdsprache, die wir in der Schule lernen müssen. Aber die Deutschen lieben es ja, wenn wir Schweizer ein etwas langsameres und holpriges Deutsch sprechen.
Und heute bin ich mit meinem Programm "Eine kabarettistische Lesung", zu meiner eigenen Überraschung, doch wieder auf Tournee. Auftritte in Dresden, Leipzig, Erfurt, Hamburg, Kiel, Saarbrücken, Bonn, Stuttgart, Salzgitter, München usw. Ach, Deutschland ist einfach riesig gross. Aber die Lesungen machen mir und meinem Publikum grossen Spass. Ich bin zwar kein Stand-Up Comedian, aber dafür ein Sit-Down Comedian geworden.
Der SWR strahlte 2001 sogar meine Lesung im Fernsehen aus und fast 4 Millionen Menschen schauten sie an. |  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Circus Knie |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Genau in dieser erfolgreichen Zeit war es, als ich zufällig in einem Radio-Interview Vater Fredy Knies Antwort auf die Frage hörte, wen er denn am liebsten einmal als Clown in seiner Manege verpflichten würde, Charlie Rivel, Danny Kaye oder Jerry Lewis? Er antwortete: "Ich will nur Emil." Ich bekam eine Gänsehaut.
So erhielt ich die Möglichkeit, 1977 neun Monate mit dem Schweizer Nationalcircus KNIE auf Tournee zu gehen. KNIEMIL betitelte man die Circus-Saison. Ich kreierte für meine Auftritte im Circus natürlich ganz spezielle Nummern, die sich besonders gut für das Rund der Manege eigneten und den Möglichkeiten des Circus angepasst waren: einen Eisverkäufer, einen Requisiteur, einen Zuschauer, der sich in den Tigerkäfig verirrt hatte und einen Tierwärter.
Es wurde eine schöne und verrückte Saison. 280 Aufführungen mit dem Publikumsrekord von 1,3 Millionen Zuschauern. Immer wieder fragte man mich für eine zweite Saison beim Circus KNIE an. Aber ich lasse halt gern die Höhepunkte im Leben so stehen, und versuche nicht, sie zu wiederholen oder zu toppen, mit dem Resultat, sie dadurch vielleicht zu zerstören.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Schweizermacher |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | l978 übertrug man mir eine der beiden Hauptrollen im Film "Die Schweizermacher", einem Film von Rolf Lyssy. Neben Walo Lüönd spielte ich einen jungen Schweizer Einbürgerungsbeamten. Die Rolle war mir wie auf den Leib geschrieben.
Fast eine Million Schweizer schauten sich damals diesen Kinohit an. Es wurde ein neuer Zuschauerrekord der Schweizer Kinobranche. Der Film lief dann auch überall im Ausland. Sogar in Australien. Das Thema der Einbürgerung von Ausländern ist auch heute noch ein heisses Thema in der Schweiz und die Vorgehensweise der Behörden hat sich, auch auf Wunsch des Volkes, leider seither nicht viel verändert.
Ich sträubte mich anfangs sehr, in einem Film mitzumachen und als Schauspieler zu agieren. Schliesslich habe ich nie eine Schauspielschule besucht und bin es nicht gewöhnt, nach Regie-Anweisungen zu spielen und fremde Texte zu lernen. Ich war immer ein überzeugter Solo-Spieler, der auf der Bühne all das tut, was er beherrscht und was ihm gerade in den Sinn kommt.
Und die Filmarbeit an sich ist eher langweilig. Man muss viel warten, rumstehen, schwatzen und dann verlangt mal wieder einer vier Sätze von einem. Und doch war jeder Film eine Lebensschulung für mich, denn es gab beim Drehen dieser diversen Filme fröhliche, interessante, peinliche, knallharte und auch enttäuschende Momente.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Emil en français |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Lova Golovtchiner vom Théâtre Boulimie in Lausanne bat mich 1976, wenigstens eine meiner Nummern für eine TV-Veranstaltung ins Französische zu übertragen. Ich tat es, jedoch mit Herzklopfen. Beim Spielen der Nummer "Caporal Schnyder" (Die Polizeihauptwache) begann plötzlich die grosse Fernsehkamera vor mir zu vibrieren. Warum? Hinter der Kamera stand ein heftig lachender Kameramann. Nach der Aufzeichnung fragte er dann den Kabelträger, ob das wohl auf Schweizerdeutsch auch so lustig sei …
Ungefähr l981 liess ich meine Nummern ins Französische übersetzen. Ich trimmte die Übersetzungen noch ein bisschen mehr auf EMIL und so stellte sich der Erfolg auch in der französischen Schweiz ein. Die Romands empfingen den Deutschschweizer Emil mit offenen Armen.
Und schon meldete sich der gewiefte Manager Canetti bei mir. Er wollte mich nach Paris ins Theater "Olympia" holen. Das war mir dann doch etwas zu gewagt. Wenn er stattdessen ein kleines Café Théâtre vorgeschlagen hätte, wer weiss …
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Circus Roncalli |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Auch 1980 wurde wieder ein verrücktes Jahr für mich. Bei einem Gastspiel in Köln zeigte mir der Roncalli-Direktor Bernhard Paul in der alten Stollwerck-Schokoladenfabrik ein paar arme Artisten und drei bis vier Wohnwagen. Er erzählte mir von seinem Schicksal - von der Pleite, zusammen mit André Heller einen Circus auf die Beine zu stellen.
Beim Circus KNIE hatte ich bereits Circusluft geschnuppert und so entstanden ganz eigene Vorstellungen davon, wie ein heutiger Circus aussehen müsse. Also packte ich mit an und suchte in der Schweiz ein paar hunderttausend Franken für den Circus Roncalli. Nachdem ich das Geld Bernhard Paul ausgehändigt hatte, wollten mich aber seine Artisten nicht einfach ziehen lassen. Sie hatten Vertrauen zu mir und baten mich, gleich mit der Arbeit anzufangen, damit man endlich die längst versprochene Premiere feiern könne. Ich blieb also und holte noch die Schweizer Clowns Pic und Pello aus München dazu und gestaltete ein neues Programm. Ein grosser Erfolg!
Gleich nach der Premiere kehrte ich zurück in die Schweiz, um gleich mit der Arbeit an meinem neuen Programm, "Feuerabend", zu beginnen, da für Dezember 1980 die Premiere geplant war.
|  |  |  |  |  |  |
|
 | |  |  |  |  |  |  |  | Ende der Bühnenkarriere |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Anfang Dezember 1980 startete ich mein letztes EMIL-Programm, "Feuerabend". In diesem Jahr gaben Maya und ich auch die Leitung der Kinos und des Kleintheaters in andere Hände.
Mit "EMIL" habe ich übrigens auch Abstecher nach Nigeria, Ghana und Peking gemacht (immer für Schweizer). Auch in Paris, in der Comédie française, spielte ich einmal - mit grossem Herzklopfen. l987 beendete ich dann meine EMIL-Karriere. Im 1000-plätzigen Theater von Mézière, in der französischen Schweiz, packte ich zum letzten Mal meine Requisiten zusammen. Niemand, ausser mir natürlich, wusste, dass dies meine Abschiedsvorstellung war. Es war mein Geheimnis.
Ich mochte einfach nicht mehr. Immer Hunderte von Kilometern im Auto fahren, immer in Hotelzimmern logieren, nie eine private Umgebung um sich haben. Und dazu gesellte sich noch die Gefahr, sich beim Schreiben der Nummern langsam zu wiederholen. Es war Zeit zum Aufhören, auch wenn ich nie einen leeren Stuhl im Theater zu beklagen hatte. Es war Zeit, mich zu verändern, etwas Neues anzupacken, wieder kreativ zu werden.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Werbung |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | 1987 beauftragte mich der deutsche Modedesigner Willy Bogner, eine
Messe-Modenschau für ihn zu inszenieren.
Für "Schweiz-Tourismus" konzipierte und begleitete ich 1992 unter dem Titel "Schweiz plus" eine Werbetour durch Deutschland.
Für Melitta-Kaffee schrieb und inszenierte ich 100 Melitta-Kaffee-Werbespots. Ausserdem realisierte ich Werbe-Aufträge für Fisherman's Friend, für Bico Matratzen und für Adelbodner Mineralwasser.
Im Jahr 2008 erhielt ich einen schönen Auftrag: 10 TV-Werbespots und 6 Radiospots für das Schweizer Erfrischungsgetränk Rivella durfte ich schreiben und spielen bzw.
sprechen. Ziel ist es, den Deutschen (vorerst einmal in Baden-Württemberg und Bayern) das Schweizer Erfolgsgetränk schmackhaft zu machen.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Leider |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Leider - vielleicht auch ein Resultat meiner vielen Tätigkeiten - kam es l989, nach 20 Ehejahren mit Maya, zur Scheidung. Unser Sohn Philipp kam l969 zur Welt.
Maya hat mich sehr stark unterstützt und das Kleintheater während meiner vielen Abwesenheiten immer gut betreut. Zehn Jahre lang kümmerte sie sich täglich im Theater um die Abendkasse und machte die Abrechnung mit den Künstlern.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Sabbatjahr und New York |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | 1993, als ich 60 Jahre alt war, wollte ich mir ein Sabbatjahr unter dem Motto "4 x L" gönnen: läse, lose, luege, lehre (lesen, hören, schauen, lernen). Aber es war ein Reinfall. Ich konnte diese Idee einfach nicht umsetzen.
Alle wollten etwas von mir. Hunderte von Vorschlägen und Ideen, was ich für andere machen sollte, wurden an mich herangetragen. Da floh ich nach New York, denn es wurde mir zu mühsam, ständig ein Nein begründen zu müssen. Ich wollte einfach wieder ein Nobody sein. Vielleicht für ein Jahr … Aber dann blieb ich ganze sechs Jahre!
Kaum hatte ich mich in Manhattan eingerichtet, wurde ich schon von in Amerika lebenden Europäern angefragt, ob ich mithelfen würde, im ehemaligen "Studio 54" eine Show auf die Beine zu stellen. Es sollte eine Show ähnlich wie "Pomp Duck and Circumstance" in Deutschland werden. Das Projekt hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich suchte Künstler, Regisseure, entwarf das Logo und den Namen "Gorps" (schweizerdeutsches Wort für Rülpsen), denn es ging ja schliesslich um Essen und Variété. Nach fünf Monaten Arbeit hatte ich tolle Ideen beieinander. Leider konnte das angehende Management die nötigen Millionen nicht auftreiben, von denen sie immer so enthusiastisch gesprochen hatten. So zog ich mich über Nacht aus diesem Projekt zurück und flog nach Montréal, ans Festival du Rire …
Aber sonst gab es natürlich viel Positives zu erleben in Manhattan. Ich wohnte im 26. Stock des Olympic Towers an der Fifth Avenue, Ecke 51. Strasse. Traumhaft!
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Rückkehr in die Schweiz |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Seit l985 stand ich mit Niccel aus Deutschland in losem Briefkontakt, mehr beruflicher Art. Sie beschäftigte sich mit dem Thema Humor, gestaltete Lachseminare und schrieb ihre Magisterarbeit an der Uni über das Thema Lachen.
Als sie 30 Jahr alt wurde, 1995, besuchte sie mit Ihrer Mutter New York. Wir sahen uns dort und besuchten gemeinsam viele Musicals. Ein Jahr später fragte ich Niccel am Telefon, ob sie nicht Lust hätte, noch einmal nach New York zu kommen. Sie kam wieder, genau an ihrem 31. Geburtstag. Da entdeckte ich erst richtig, was für eine kostbare Frau sie ist und verliebte mich in sie.
Wir heirateten l999 in der City Hall von New York. Bald darauf kehrten wir in die Schweiz zurück und zogen an den Genfersee, wo wir gemeinsam den Verlag "Edition E" gründeten. In diesem Verlag erscheinen alle unsere Bücher, DVDs und CDs. Und wir haben noch viele Ideen im Kopf, die wir hoffentlich auch einmal in der Edition E verwirklichen können.
Ohne Niccel könnte ich heute nie so aktiv sein. Sie ist sehr kreativ und unglaublich vielseitig - ich sage oft, dass sie eine Wundertüte ist, weil ich immer wieder neue Fähigkeiten an ihr entdecke. Und das nach bald 20 Jahren, die wir uns seit unserem ersten Briefwechsel kennen. Sie kommt aus dem Raum Köln und hat innert drei Monaten perfekt den Schweizerdialekt gelernt - und das in New York! Rezept? Ich durfte einfach nie Hochdeutsch mit ihr sprechen, weil sie das von mir nicht so gern hört … Oder lernt man einfach besser, wenn man verliebt ist?! Wir haben es wirklich sehr gut zusammen und sind überzeugt, dass uns ein Engel zueinander gebracht haben muss.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Drei Engel! |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Seit l999 bin ich wieder auf der Bühne zu sehen. Begonnen hat alles mit einer Lesung. Zunächst las ich nur in Buchhandlungen, später dann in Theatern und mittlerweile trete ich auch in Opernhäusern auf … und im Jahr 2004 führte die Reise sogar bis nach Tokio!
Im Laufe der Jahre veränderte sich diese Lesung immer mehr zu einem neuen Bühnenprogramm, bei dem ich immer wieder mit drei erhobenen Fingern und dem Ausspruch "Drei Engel!" dem Publikum den Wahrheitsgehalt einer Geschichte versichere. Deshalb heisst mein jetziges Programm ja auch "Drei Engel!" (bisheriger Titel: "Eine kabarettistische Lesung"). Ich gucke also nicht während 100 Minuten immer nur in mein Buch. Nein, das könnte ich meinem Publikum nicht antun.
Bei meinen Auftritten, bei denen ich noch höchstens 15 Minuten aus meinen zwei Büchern "Wahre Lügengeschichten" und "Emil via New York" lese, sind der Steinberger und der Emil gemeinsam auf der Bühne! Das kann ja heiter werden! Ist es auch. Denn die beiden vertragen sich bestens und 100 Minuten Lachspass sind garantiert.
Und im Anschluss an jeden Auftritt haben Sie noch Gelegenheit, ein Buch, eine DVD oder eine CD von mir persönlich signieren zu lassen.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Ausstellungen |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Im Gegensatz zu einer Vorstellung, stehe ich bei einer Ausstellung nicht dreidimensional im Raum.
Meine Frau und ich zeichneten seit dem Jahr 2000 zu unserem Vergnügen jede Woche ein gemeinsames „Wochenblatt“. Der Ausstellungsmacher Maxe Sommer hatte davon Wind bekommen und uns eingeladen, unsere „Wochenblätter“ und andere Werke von mir und
meiner Frau in seinem „Haus der Kunst St. Josef Solothurn“ der Öffentlichkeit zu zeigen (Ausstellung vom 4.11. – 10.12.06).
Im Jahr 2008 gab es dann drei Ausstellungen unserer Werke in Deutschland. Eine in Fellbach/Stuttgart, eine in Lauchheim im Schloss Kapfenburg und eine grosse Ausstellung im Alten Rathaus in der Universitätsstadt Göttingen.
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Zukunft |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Und wie geht es jetzt weiter? Ja, das bestimmen zu einem grossen Teil auch Sie, liebe Leserinnen und Leser. Denn ich tue immer gern etwas für Ihre gute Unterhaltung. Oder lassen Sie sich einfach überraschen!
Ganz herzlich,
Emil Steinberger
|  |  |  |  |  |  |
|
 |  |  |  |  |  |  |  |  | Dankeschön! |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Ich möchte allen Menschen danken, die in irgendeiner Form mit dazu beigetragen haben, dass ich all dies erleben durfte.
Weichensteller nenne ich diese Menschen, die einem anderen im richtigen Moment, mit der richtigen Idee oder Tat helfen, einen Wunsch, eine Idee oder einen Traum zu realisieren. Sind Sie auch so ein Weichensteller?
|  |  |  |  |  |  |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
|